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4
Feb
2009

31
Jan
2009

"Du warst am Samstag doch auch da,oder? Du warst die mit den Teilen."

Kein Kind von Traurigkeit. So sehe ich aus, sagt man.

Ganz oder gar nicht, denke ich.
Und so wache ich auf, mit blauen Flecken, Schrammen etc und kann damit den Abend rekonstruieren. Wenn ich es denn wollen würde.

30
Jan
2009

Auf Wiedersehen, neuer Musikgeschmack!

Auf Wiedersehen Computer mit meiner Musiksammlung.
Nun back to the roots. Meine CD-Sammlung umfasst viele Mixed-CDs, viel Pussyzeug- und allesamt zerkratzt!

Was denn nun?
"Heute ist doch Egelsee."
Jetzt will ich überlegen, erwägen und dann wird mir klar: hat er mich überhaupt eingeplant? Gesagt habe ich es ihm letzte Woche- aber plant er nun mit mir? Wie peinlich wäre es, wenn ich einfach hingehe und sage, ich kann heut Abend nicht, weil ich was anderes - vielleicht- vorhabe?


Meine zerquetschte Niere schmerzt immer noch. Hätte ich meinen Hinterkopf so geprellt, wie diese linke Niere, wäre ich wohl nicht mehr. Ganz kurz wurde mir schwarz vor Augen. Im Nachhinein der Gedanke: was, wenn es in dem Moment einfach aufgehört hätte? Tod? Ohnmacht? Ganz kurz der Gedanke, dass das eine angenehme Art zu sterben gewesen wäre....zu früh vielleicht, aber immerhin schmerzlos.

25
Jan
2009

...

Manchmal ist es nicht leicht, ich zu sein.
Darum keine Umzüge, keine Bauernfeste, keine normalen Diskos.
Beim Heimlaufen musste ich an der Bushaltestelle vorbei. Davor stand ein Bus und davor die Narrenzunft von Aichstetten (?). Erfahrungsgemäß rechne ich immer mit bösen Kommentaren, mit Unverständnis und Beleidigungen. Ich rechne immer mit dem schlechtesten. Weil früher zuviel schlechtes kam. Deshalb mein Tunnelblick. Immer.
Einen Blick konnte ich aber nicht ausblenden.
Er hat mich fixiert. Ohne zu lächeln. Sein Blick folgte mir, als ich vorbeilaufen musste. Es war nichts Positives darin. Ein Kommentar folgte nicht, jedenfalls kein für mich hörbarer…

Da ist diese Dorfmentalität und da ist wenig Toleranz.
Da ist Unverständnis und Engstirnigkeit: Was man nicht kennt, hasst man. Was man nicht oft sieht, versteht man nicht. Da ist diese verabsolutierte Welle von Antipathie, die über mir zusammenbricht. Und bin ich doch gefestigt, in mir ruhend und mit einer: „Scheiß drauf“- Mentalität versehen, kann es doch passieren, dass mich diese Welle härter trifft, als diese Schlampe es eigentlich verdient…

Aber davor ist mir ein älterer Herr entgegengekommen und hat freundlich „Guten Morgen“ gesagt! Und jedes Mal, wenn das passiert, dann ist das Balsam für mich und ich sammle diesen Balsam, damit ich der Welle etwas entgegensetzen kann...und um Hass nicht automatisch mit Hass zu vergelten.


Auf dem Geburtstag gestern war es einfacher. Nicht alle Freunde meiner Freunde, müssen meine Freunde werden.
Da ist diese Parallele zu der Vergangenheit:
War ich mit 16 integriert in die Alcazarwelt, führte mich eine neue Freundschaft in die Jugendhäuser der Region. Plötzlich nur noch Kommerz-Punks um mich herum. Diese waren dann meistens nur wenig älter als ich. Plötzlich mitten in der Pseudoszene. Ich fühlte mich etwas abgehoben. Nicht meine Welt.
Gestern eben sowenig. Die meisten nur wenig älter. Diesmal keine Punks, sondern …undefinierbar. Und wieder etwas abgehoben.
Und so schuf ich mir meine sektiererische Parallelparty.

Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert.
Und am Besten ist es, wenn einem die Leute derart egal sind, dass man alles machen kann. Peinlichkeit existiert nicht mehr.
Die Provokation bleibt. Und so provozierte ich und trat heran an einige:
„Habt ihr Bock auf ein bisschen Spaß? Wollt ihr ein paar Teile? Kauft ihr mir n Trip ab?“
Der erste Eindruck zählt. Und den ersten Eindruck habe ich mir wohl gründlich versaut. Scheiß drauf.

24
Jan
2009

Sie haben POST

Fahrpreisnacherhebung

Sehr geehrte Frau L.,

wir bedanken uns für ihre Mitteilung zu der oben genannten Fahrpreisnacherhebung. Wir haben den von ihnen dargelegten Sachverhalt eingehend geprüft – und möchten Ihnen dazu gerne folgendes mitteilen:

Entsprechend den Beförderungsbedingungen können Fahrkarten ausschließlich innerhalb des darauf vermerkten Geltungsbereiches beziehungsweise während ihres Gültigkeitszeitraumes eingesetzt werden. Die von ihnen im Rahmen einer Kontrolle vorgezeigte Fahrkarte hat mindestens eines der genannten Kriterien nicht erfüllt. Unsere Forderung ist daher berechtigt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus gründen einer fairen Gleichberechtigung aller Kunden auch in Ihrem Fall leider keine Ausnahme machen können. Unabhängig davon möchten wir Ihnen gern entgegenkommen. Als Zeichen unserer Serviceorientierung und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht ermäßigen wir unsere Forderung dementsprechend auf EUR 10,00. Wir bitten Sie diesen Betrag bis zum 07.02.2009 unter Angabe der genannten Bearbeitungsnummer zu überweisen.

Für die termingerechte Erledigung bedanken wir uns schon jetzt und würden uns freuen, Sie demnächst wieder als Fahrgast in einem unserer Züge begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,
DB Vertrieb GmbH

23
Jan
2009

"..oder hübscher..aber noch hübscher geht doch gar nicht"

„Meine Mutter ist noch viel toller. Sagt sie zu mir: Junge, ich hab schon LSD genommen, da ist euer Zeug n Scheiß dagegen. Und ich nur so: Mama, du rockst!“


Kein Absturz. Kein eigener. Wir schaffen uns unsere eigene Schülernormalität und sind doch irgendwie umgeben von Drogen und Exzessen. Der neue Barkeeper warnt mich vor dem Koka von irgendjemandem, mit dem ich geredet habe. Ein Vergewaltiger. Echt geiles Koka, sagt er, aber tus nicht. „Wär schade um dich.“
Afterhour und die Frage, was da so geht. Fängt mit S an und ist lila. Dazu noch Medikamentenmissbrauch. Da ist dieser eine. Ein Teddybär. Nicht wegen Beharrung und Statur, sondern wegen seinem Knuddelfaktor. „Nimmst du mich mal in Arm?“ „Okay.. gehts dir jetzt besser?“ „Ja. Danke“. Kennen tun wir uns schon länger. Abhängig nach diesen Hustenstillern ist er erst jetzt. Trotzdem ein Teddybär.
Ich verbleibe Liebling des Türstehers. Und als es 5 Uhr, will ich noch nicht gehen.
Drogen und Exzesse um uns.

19
Jan
2009

Ist doch nur wie kiffen?

Angelabert wurde er auf dieser Electro-Silvester-Party. Ob er Teile hätte. Er verneint. „Ich bin gegen Chemie.“ Lachend erzählt er weiter: Das Gesicht seines Gegenübers zeigt buchstäblich, wie die Rädchen hinter seiner Stirn fleißig arbeiten. Und arbeiten. Und arbeiten. Und schließlich ruft er triumphierend aus: „Dann hast du PILZE?!“.

Jetzt haben wir den Salat. Was eine Modedroge fern von jeder Illegalität sein sollte, erweist sich – zumindest in kleinem Maße- als chemisch! Im kleinen Maße heißt, der chemische Wirkstoff ist natürlich nur gering vorhanden, aber schließlich durchtränkt einen LSD-Fetzen auch nur etwa ein Hundertstel eines Milliliters…de facto kann man aber sagen, dass das, was Spice so THC-ähnlich macht, reine Chemie ist.
„Wenn da wirklich Chemie drin sein sollte, dann bin ich aber wirklich sauer.“ Immerhin ist er gegen Chemie.
Und jetzt haben wir den Salat. Nicht nur, dass Spice demnächst offiziell und in aller Eile verboten wird, nicht nur, dass wohl immense Nebenwirkungen auftreten können, nein:
Hier gewann die Chemie die Überhand vor dem Organischen!
Wenn Deutschlands Grauzonen also zulassen, dass Jugendliche sich bequem per Internetversand Spice, sprich: Chemie nach Hause liefern lassen können, wie wird es sein, wenn neue synthetische Drogen den Markt erreichen?
Kann man sich diese dann auch als Einschreiben, das Mami unterschreiben muss, während man in der Schule hockt, bestellen? Kann man damit in der Öffentlichkeit auftreten? Im Namen der Legalität, oder besser gesagt: Im Namen der Grauzone der Illegalität?
Diese minderjährige Junge erzählt von einem Festival und von einer Zeltkontrolle durch die Zivilpolizei. „Das ist nur Spice.“ „Nur“ Spice. "Das ist so geil: die CHECKEN das nicht!"
Und so dröhnen wir uns zu mit verkleideter und nicht einmal auf der Packung aufgeführter Chemie. Weil es legal ist, weil wir dafür keine Gras-connections brauchen. Weil es einfach viel zu leicht ist. Und dabei doch viel schlimmer als einfach nur kiffen...
Geahnt habe ich es. Zu ähnlich und zu offensichtlich war diese Parallelität in der Wirkung...

Und wie macht es Holland?
Hier werden die leichten Drogen kontrolliert angeboten. Hier werden strenge Ausweiskontrollen durchgeführt. Auch hier fällt der Dealer weg. Und hier fällt dann auch der direkte Kontakt mit allen härteren Drogen, sprich: Chemie weg.
Und bei uns rennen die 15jährigen rum mit Kippe, Alkohol und chemischem Joint…und alles kriegen sie ohne große Probleme…

18
Jan
2009

Dumm

Wie war das? Inkompatibilität mit der sozialen Umwelt?
Das Problem war wohl einfach eine Fehlinterpretation. Und mein Fehler war, dass ich wie damals im Douala, wieder eine Show abziehen wollte.
Lasziv tanzen mit dem guten Freund, mit dem nie was laufen wird, und mit dem anderen, der nur auf Männer steht…Provozieren.
Dumm, dass das mit Fremden nicht geht. Dass Fremde es falsch verstehen.
Dumm und irgendwie schade…oh delilah...

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Zuletzt aktualisiert: 19. Nov, 06:51

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