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    <title>nicht_klicken! : Kommentare</title>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/6050284/">
    <title>Abhängigkeit ist substanzbezogen, sage ich. Und Sucht das, was dahinter steht. Eine...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/6050284/</link>
    <description>Abhängigkeit ist substanzbezogen, sage ich. Und Sucht das, was dahinter steht. Eine schöne Definition sagt unser heutiger Dozent. Aber beides ist das gleiche.&lt;br /&gt;
Seit vielleicht zwei, drei Jahren stand ich irgendwie immer mit einem Fuß in der Drogenszene. Mal habe ich mich mit dem Oberkörper mehr nach rechts, mal mehr nach links gelehnt. Ja, ich habe private Vorarbeit geleistet, sage ich im Plenum. Ja, ich kenne mich aus. Und Ja, ich hatte Kontakt zu Drogen. &lt;br /&gt;
Und irgendwie ist es egal, WAS und WIEVIEL und WIE OFT man irgendetwas nimmt. Sobald man Gründe für den Konsum sucht, sobald irgendetwas hinter dem Konsum stehtdann überschreitet man die Grenze. Das ist dann Sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bereue nichts mehr in meinem Leben. Alles, was ich erlebt habe, was mir getan wurde und was ich mir getan habe, hatte irgendeinen Sinn. Alles, was mir getan wurde, hat mich stark gemacht. Du hast eine ganz schön starke Persönlichkeit für dein Alter, sagt die eine. Reife Einstellung, sagt der andere. Sonnenschein sei ich auch&lt;br /&gt;
Und mein Lachen ist mittlerweile auch echt geworden. Ja, ich bin glücklich. Ja, ich habe einen weiten Weg hinter mir. Ich habe viel gekämpft für mich und ich habe viel an mir gearbeitet. Und auch wenn man es mir nicht ansieht, fühle ich soviel hinter mir, so einen weiten Weg. Und der Weg WAR vielleicht das Ziel. Und für kurze Zeit scheine ich im Glück angekommen zu sein. Und wie siehts aus mit Freund und so?. Ich bin jetzt glücklich, sage ich. Zum ersten mal passt alles. Und dieses Glück möchte ich noch nicht teilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten mal kann ich mit meinem Leben Schritt halten</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T05:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/6046974/">
    <title>Unendliches Glück gibt es nicht.</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/6046974/</link>
    <description>Ich kann auch anders! Aber manchmal habe ich diese Phasen, wo ich mich auf gar nicht allzu negative Art und Weise ausgesondert, ja: abgehoben fühle! Dann sitze ich da und objektiv gesehen, sollte ich mich irgendwie fehl am Platz fühlen, oder unwohl, aber ich fühle mich nicht unwohl, nicht wirklich. Ich sitze da und lächle und meine Augen reichen irgendwie ins Leere. Ich werde unsichtbarer Teil einer GruppeAber ich kann auch anders. Ich kann aufgedreht sein und extrovertiert und kann umschwirrtes Zentrum einer Gruppe sein. Aber meine Disposition ist nun einmal nicht uneingeschränkt extrovertiert.&lt;br /&gt;
Vielleicht war ich so, weil meine Energie durch den Abend davor verbraucht war: das ist oft so: Unendliches Glück und nach außen hin glücklich sein und wirken, das gibt es bei mir nicht! Ich kann nicht immer umschwirrtes Zentrum sein. Aber ich kann auch anders: Ich kann das Glück nach außen stimulieren, ich könnte mir lautes Lachen und das objektives Glücklichsein und Gelöstsein antrinken. Dann würde ich mich in das Zentrum pushen. Aber das will ich nicht. Wenn ich dann diesen Gedanken an Kompensation meiner gefühlten Kontaktunfähigkeit  nach außen - in mir fühle wie ein Fremdkörper, dann bin ich wie unsere Klienten. Dann will ich mich ins Zentrum konsumieren. Denn weißt du, was das ist, kompensatorisches Verhalten? Das ist Sucht, nichts anderes</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T06:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5988961/">
    <title>Hallo, hier Drogen-Hotel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele ist...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5988961/</link>
    <description>Hallo, hier Drogen-Hotel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele ist der schlimmste Traum, verfolgt zu werden und sich selbst aber unfähig zu finden, die Beine zu koordinieren und wegrennen zu können.&lt;br /&gt;
Die schlimmsten Träume für mich sind die, in der ich in einer Situation bin, wo ich schlagen muss, und eigentlich auch kann. Und dann ballen sich meine Fäuste, ich hole zum Schlag aus und wenn meine Faust dann in einem Gesicht landet, dann ist meine Faust so klein und sie wird zu Gummi und mein Schlag richtet nichts aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit träume ich viel. Im Letzten Traum flirte ich mit irgendeinem Barkeeper. Ich zahle, und mein Rückgeld sind zwei 5 Euro Scheine, die aber zu Röhrchen zusammengerollt sind.&lt;br /&gt;
Die Röhrchen sind für eine spendierte Line genau vor mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stationszimmer gibt es Fachliteratur. Manchmal krampft mein Herz sich beim Lesen zusammen. Da steht etwas von einer Grenzüberschreitung. Die Grenze von Marijuana zu Chemie, an erster Stelle der Chemie Amphetamine, Pep.&lt;br /&gt;
Es heißt auch: Sucht ist das maßlos übersteigerte Verlangen nach Etwas, das wir schmerzlich vermissen. Eine defizitäre Persönlichkeit, die durch Etwas ersetzt wird. Eine subjektive Kontaktunfähigkeit, eine Art soziale, gefühlte Kontamination. Depressionen und gefühlte Leere.&lt;br /&gt;
Und so wie ich es schon mal beschrieben  habe, nimmt die Leere aber überhand. Einerseits überlagert die Innenwelt die äußere Realität, aber andererseits ist diese Innenwelt nun selbst kontaminiert: das gefühlte Defizit wird ausgeglichen, das fehlende Selbst wird (chemisch) ersetzt. Die Essenz geht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin halt irgendwie alles. So richtig polytoxi halt. Ich stells mir viel leichter vor, wenn man nur einem Stoff hinterher rennt, als an dem einen Tag Bock auf das eine, und am nächsten Bock auf das andere zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch wenn ich bei der Hybris vom Zivi abkotzen könnte, muss ich den Patienten leider doch einen Teil Menschsein absprechen. Denn wenn der Suchtdruck herrscht, wenn es zum Abbruch kommt, dann sind sie in genau dem Moment nicht menschlich. Da herrscht im Inneren etwas anderes, etwas Irrationales, fern jeder Erklärung. Dann ist der Blick stumpf und dahinter ist dann wohl nichts. Nur die Chemie.</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-12T16:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5973139/">
    <title>Heroin kommt ja von der Beherrscher. Es beherrscht dich auch ja auch, weißt du?</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5973139/</link>
    <description>Drei Männer! Der erste ist chronischer Alkoholiker. Der zweite nimmt regelmäßig Haschisch, der dritte Heroin. Sie brechen auf zu einer ummauerten Stadt. Lange haben sie zu gehen. Es ist schon dunkel, als sie eintreffen. Das Stadttor finden sie versperrt. Der Alkoholiker sagt: &gt; Wir müssen das verdammte Tor einrennen! &lt; Der mit dem Haschisch protestiert: &gt;Wozu einrennen? Wir können doch ganz einfach durch das Schlüsselloch schlüpfen!&lt; Da sagt der mit dem Heroin: &gt; Legen wir uns hin und schlafen wir. Am Morgen wird das Tor ja wieder geöffnet.&lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt noch so viel mehr&lt;br /&gt;
Benzodiazepin wird verschrieben, eingenommen. Die Haut wird weißlich und teigig. Die Augen sind klein. Das Gelabber kommt von Benzos. Lass dich da nie auf ein Gespräch ein- die kauen dir das Ohr ab! &lt;br /&gt;
Benzoschädel hieß es. Es hieß aber auch: Was machen denn die ganzen Pillen auf dem Boden???. Und da war gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so, wie ich den behinderten Sohn meines Chefes immer Sääsch genannt haben, werde ich von meinen Patienten nun: Käroleiin genannt. Reden tue ich mit den meisten, sofern der Affe Offenheit für meinen Charme zulässt. Warum bist du eigentlich hier so beliebt?, fragt mich ein Patient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt an ihren blauen Augen! ruft der eine eine. Ne, weil sie so klein ist! sagt ein anderer.&lt;br /&gt;
Bisch eine von uns. Sagt der andere. Und ich solle das doch bitte so auffassen, wie ich will</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-03T12:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5935564/">
    <title>Pilze. Zum Turnen Nene, Champignons turnen nicht.</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5935564/</link>
    <description>&lt;i&gt;Jetzt hab ich mir Pilze bestellt und heute Abend will ich sie bestimmt nicht mehr.&quot;&lt;br /&gt;
Achsoo:Piiilze..ich dachte schon: Pilze!&quot;&lt;br /&gt;
Kollektives Lachen.&lt;br /&gt;
Sag mal- woher kennst du den Psilos??&lt;br /&gt;
Hab ich mal ... gelesen.&lt;br /&gt;
Jajajaja. Ich sprech mal mit den da vorne, dass du auch mal zur UK musst. Was man da wohl alles findet? Amphetamine, Cannabinoide, MDMA, GBL.&lt;br /&gt;
GBL kann man nicht nachweisen! Hab ich mal ...gelesen.&lt;br /&gt;
Kollektives Lachen.&lt;br /&gt;
Du liest aber ziemlich viel.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-13T07:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5935546/">
    <title>Einmal Hölle und zurück. Oder: Wir sind ja nicht hier, um uns Freunde zu machen.</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5935546/</link>
    <description>Was tun, wenn ein Patient seine Ausschleichdosis Methadon erbricht und sich damit selbst auf Null setzt? Also, kalt entzieht?&lt;br /&gt;
Was tun, wenn Alkoholikerin Nummer 1 nicht mehr gerade laufen kann, und auch ihre Zigarette nicht mehr halten kann?&lt;br /&gt;
Was tun, wenn Alkoholiker Nummer 2 sich im Laufen mehrmals erbrechen muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich stumpfe ab. Oder war schon längst abgestumpft.&lt;br /&gt;
Da kommt Sonnenschein. Mit mir kann man reden. Ich höre zu. Eigentlich will ich aber nicht hören, dass man ihm das Kiffen nicht nehmen kann und nicht nehmen darf. Und die traurige Lebensgeschichten kann ich in den Akten nachlesen und will sie eigentlich nicht mehr hören. Alles mit Vorgeschichte, weißt du?.&lt;br /&gt;
Ja, mit mir kann man reden. Ich gebe die Distanz auf, bewahre sie emotional gesehen aber im Herzen. Ich erkaufe mir meine Autorität mit Freundschaft und Sympathie. Immerhin bin ich die Jüngste hier.&lt;br /&gt;
Als wärst du eine von uns. Hockst dich so zu uns und so. Mittlerweile laufe ich schon in Zivil herum. Heute war ich Begleiter bei einem Patienteneinkauf und beim Arbeitsamt.&lt;br /&gt;
Gestern musste ich den Kaltentzügler wegen einem Verstoß rausschmeißen. Das Taxi habe ich ihm noch bestellt. Als er besoffen wieder kam, war ich gottseidank nicht mehr allein. &lt;br /&gt;
Einem fast 40jährigen zu sagen, dass er das Gelände nach Therapieabbruch nicht mehr betreten darf, konnte ich nicht. Geschweige denn, die Polizei anzurufen.</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-13T06:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5927785/">
    <title>Aus der Therapiekatze wird ein Therapiehund</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5927785/</link>
    <description>Ein FSJ-Schild hätte ich brauchen können, fällt mir relativ schnell ein. To tell the difference. Eingefallen ist es mir, als mich einer der Ärzte kurz nach der Übergabe zwischen Früh und Spätschicht  bei der ich natürlich teilgenommen habe!  fragt, wer ich eigentlich bin. Neue Patientin? Oder als mich die mitleidige Frau am Patientenbistro darauf hinweist, dass mir 15 Cent Pfand zustehen. Mit diesem strahlenden Lächeln!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, du kiffst doch auch! nuschelt der Metha-Patient. Ja, vom Aussehen halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit einem Patienten lache ich über diese Verwechslung. FSJ-SchildAber nein, es ist (noch) gut so. Ich sitze draußen, ich assimiliere mich. Stehe leider auch zwischen den Fronten: Jeder Streit zwischen Patient und Personal hat seine zwei Versionen und ich kriege BEIDE mit. Noch gelingt mit der Sprung von Raucherrampe, auf dem Boden sitzend bei den Leuten, zum Stationszimmer. Noch komme ich gut mit dem Personal aus und noch verstummen die Patienten nicht, wenn ich mich dazustelle. Ich hoffe, das bleibt so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die Therapiekatze wird jetzt zum Therapiehund. Schmusen kann ich mit beiden, auch ohne FSJ-Schild. Gottseidank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich mal ne Coole ausm Personal!. Bei direktem Patientenkontakt muss man natürlich aufpassen: sich nicht täuschen lassen, den die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, die Hemmschwelle existiert nicht mehr. Aussprechen wird sehr, sehr leicht gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Entlassungen und drei Abbrüche habe ich miterlebt. Diejenigen, die abbrechen, sehen einem nicht mehr in die Augen. Dann ist man plötzlich doch der Gegner vom Personal. Oder verkörpert doch irgendwie das eigene Versagen. Zweimal Tschüss kriege ich gemurmelt. In die Augen sieht mir nicht mal der, der mit mir noch über die Verwechslung Patient-Personal gelacht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich nur ein Streit. Scheiß Ehre, denke ich mir, als er vorbeiläuft. Der spinnt doch , meint der andere nach zwei Wochen ist das Zeug doch noch lang nicht draußen! Was denken die Leut´ eigentlich?. Wie die Kinder, sagt die Schwester. Wenns einmal nicht nach denen geht.&lt;br /&gt;
Aber ganz dahinter steht dann eigentlich nur der Suchtdruck. Der macht affig, der macht mürbe. Konsequentes Gehen wird dann leichter gemacht. Den eigenen Kopf durchsetzen auch. Suchtdruck. Und am Ende merken sie den Druck nicht direkt und vielleicht merken sie auch nicht, dass sie beim Tschüsssagen nicht mal Augenkontakt herstellen können</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T16:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5909848/">
    <title>&quot;Das Gericht ruft auf..&quot;</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5909848/</link>
    <description>Manchmal tauchen Worte und Gedanken aus dem Nichts auf. Ich habe nie einen Zettel oder gar einen Stift zur Hand, um sie aufzuschreiben. Aber vergessen will ich sie auch nicht:&lt;br /&gt;
Dann tippe ich eine SMS und speichere diese Worte und Gedanken in den Entwürfen. &lt;br /&gt;
Entweder ich verwerte oder verwerfe sie. Betrunken werden diese kleinen Texte dann noch authentischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dünnes Eis, dachte ich gestern. Achtung Chef, ganz dünnes Eis.&lt;br /&gt;
Du und du und du. Ich hasse euch, aber das ist eine andere Geschichte. Ich hasse euch, ich verachte euch. Und wenn ihr es nicht schaffen würdet, dass ich mich ganz klein fühle, dann würde ich euch gerne die Faust ins Gesicht rammen.&lt;br /&gt;
Dann brennt mein Herz und meine Augen. Meine Hand ballt sich hilflos, meine Atmung wird schwer. Ich kriege einen Tunnelblick und am anderen Ende, da steht dann ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz oder gar nicht, dachte ich mir dann heute Morgen. Lieber ganz, als gar nicht. Oder gar 0815. Lieber auffallen, als unscheinbar sein.&lt;br /&gt;
Ich habe jahrelang gefeilt an meinem Charisma. Ich habe vom Leben reden, gehen und verstehen gelernt. Ich bin eingetaucht, ich habe mir Vorbilder genommen und auch von denen gelernt. Jetzt kann ich zu 90% reden, gehen und verstehen. Ich habe gefeilt an diesem Charisma und an dieser offenen Art. &lt;br /&gt;
Aber wenn man es erlernen muss, ist es doch eigentlich wider der Natur. Wider meiner Natur?&lt;br /&gt;
Ich habe mich nicht dumm angestellt, ich habe viel erreicht. Aber dann merke ich in diesen Momenten der Schwäche meine Fassade.&lt;br /&gt;
Dann zerbröckelt meine Fassade und mein teuer erkauftes Charisma versickert im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Wirkung auf die Umwelt kann ich dann nicht mehr kontrollieren, auch wenn ich mir das wünsche. Ganz oder gar nicht. Und an anderen Ende, da steht dann ihr. Ihr Falschaussager!</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-29T13:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5891185/">
    <title>Der Körper- überzogen von einem klebrigen Film. Die Hose streift das klebrige Bein,...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5891185/</link>
    <description>Der Körper- überzogen von einem klebrigen Film. Die Hose streift das klebrige Bein, es istunangenehm. Haut auf Haut verursacht einen Würgereiz. Ich höre Stimmen und höre sie doch nicht. Man Spricht und schweigt doch. Die Hände sind klebrig. Hand an Hand ist wie Pelz an Pelz. Man sprich und schweigt doch. &lt;br /&gt;
Der Sitz drückt von hinten, die Beine tun nicht mehr weh, der Körper ist losgelöst.&lt;i&gt; Egalverhältnis&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mund- auch pelzig. Die Zigarette schemckt nach Filter...</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-21T10:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5891117/">
    <title>Der Körper- überzogen von einem klebrigen Film. Die Hose streift das klebrige Bein,...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5891117/</link>
    <description>Der Körper- überzogen von einem klebrigen Film. Die Hose streift das klebrige Bein, es istunangenehm. Haut auf Haut verursacht einen Würgereiz. Ich höre Stimmen und höre sie doch nicht. Man Spricht und schweigt doch. Die Hände sind klebrig. Hand an Hand ist wie Pelz an Pelz. Man sprich und schweigt doch. &lt;br /&gt;
Der Sitz drückt von hinten, die Beine tun nicht mehr weh, der Körper ist losgelöst.&lt;i&gt; Egalverhältnis&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-21T10:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5877496/">
    <title>Beware this troubled world</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5877496/</link>
    <description>It&apos;s the disease of the age&lt;br /&gt;
It&apos;s the disease that we crave&lt;br /&gt;
Alone at the end of the rave&lt;br /&gt;
We catch the last bus home&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporate America wakes&lt;br /&gt;
Coffee republic and cakes&lt;br /&gt;
We open the latch on the gate&lt;br /&gt;
Of the hole that we call our home&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Protect me from what I want...&lt;br /&gt;
Protect me protect me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maybe we&apos;re victims of fate&lt;br /&gt;
Remember when we&apos;d celebrate&lt;br /&gt;
We&apos;d drink and get high until late&lt;br /&gt;
And now we&apos;re all alone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wedding bells ain&apos;t gonna chime&lt;br /&gt;
With both of us guilty of crime&lt;br /&gt;
And both of us sentenced to time&lt;br /&gt;
And now we&apos;re all alone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Protect me from what I want...&lt;br /&gt;
Protect me protect me&lt;br /&gt;
Protect me from what I want...&lt;br /&gt;
Protect me protect me</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-14T11:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5866969/">
    <title>&lt;i&gt;Mein Bruder drückt mir The Jacket in die Hand.&lt;br /&gt;
Den hab ich schon...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5866969/</link>
    <description>&lt;i&gt;Mein Bruder drückt mir The Jacket in die Hand.&lt;br /&gt;
Den hab ich schon mal gesehen. Damals war ich in dieser halbleeren Wohnung. Mit einem Sofa und einem Mischpult, aber kein Tisch. Auf dem Boden haben wir dann Matratzen gelegt. Dort lagen wir dann zu dritt.&lt;br /&gt;
Wenn man lange wach ist, verspickt die Sicht. Grelle Flecken tanzen vor den weit aufgerissenen Augen. Das rechte Sichtfeld kopuliert mit dem linken und umgekehrt. Die Stimme wird schrill, die Haut trocken. Dann ist plötzlich alles in Zeitlupe. &lt;br /&gt;
Das Dopamin hört auf zu strömen. Die Bewegungen werden langsamer, kontrollierter. Gleichgültigkeit stellt sich ein. Aber eigentlich war sie schon die ganze Zeit da. Jetzt aber vermischt sie sich mitTrägheit, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
Wir lagen da. Und die Gespräche wurden komischer und komischer. Seine Hand auf meinem Rücken. Der Film war zu Ende und ich wusste nicht, ob ich wach geblieben bin oder nicht. Einzelne Szenen sind hängen geblieben im verseuchten Gehirn und ergeben ein absurdes Ganzes. Die Gespräche werden komisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe im Fahrstuhl mit einer Magersüchtigen geredet, deren Kleider an ihr herunterhängen. Sie hat Stress mit ihrem viel älteren Freund, öffnet, während wir fahren die Fahrstuhltür und will springen. Ganz viel Rettich essen. , rät sie mir. Bevor sie springt, sehe ich meinen Bruder, der sich auf einen Schlag drei Piercings verpasst hat. Dann bin ich plötzlich irgendwo und Menschen sprechen mich an. Ich weise sie ab, aber ein paar Meter weiter sind sie schon wieder. Und dazu flackern diese Piercings vor meinen Augen. Zwei an der Unterlippe. Eins zwischen den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wache auf und habe Kopfschmerzen. Es ist Samstag. Oder vielleicht auch Sonntag, denke ich. Alles verschiebt sich. Ein verdammter Brief vom Amtsgericht liegt auf dem Tisch.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-08T17:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5857705/">
    <title>Am Sonntag kommt der dann der Hunger und die Müdigkeit</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5857705/</link>
    <description>Mann, bist du fertig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut tödlich  Gleichgültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Situationen färbt man sich die Haare, kleistert sie voll mit Wasserstoffperoxid, tötet die Haare, tötet sich, tötet den letzten Rest Vernunft. Piercings  das gleiche Prinzip! Schmerz und Gleichgültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut tödlich -  das innere Brennen, die innere Unruhe. Der Körper schreit schon lange nicht mehr nach Essen oder Schlaf. Die Beine laufen, egal wohin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut tödlich, dieses Fertig sein. Und leider der perfekte Nährboden für etwaige Abstürze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Seh ich so aus, als ob ich Drogen nehmen würde? Ja-Ja-Ja!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-03T09:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5848767/">
    <title>Dreaming Of You</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5848767/</link>
    <description>Wie sinnig, dass das Lied, das in dem Auto lief Dreaming Of You heißt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träumen kann schön sein. Ich weiß noch, wie ich früher nur auf einer Matratze lag und mir meine eigenen Welten erträumt habe. Ganze Mittagsstunden habe ich in Apathie und Kontemplation verbracht. Es war eine Sucht, dieses bewusste Träumen. &lt;br /&gt;
Die Sucht breitete sich aus in meinem Leben. Erst waren es die Stunden vor dem Einschlafen und kurz nach dem Aufwachen. Dann besagte Mittagsstunden. Und plötzlich konnte ich nicht mehr aufhören:&lt;br /&gt;
Ich saß im Unterricht und entwickelte meine eigenen Traumtechniken. Ich starrte auf das Karoblatt vor mir und verschwand in dem Kästchen, denn dahinter war meine eigene, meine erträumte Welt.&lt;br /&gt;
Das war die präpupertäre Zeit. Nein, ich habe nicht von einem Leben geträumt, das ich in meinem Zeitalter gern führen würde. Ich habe nicht von Freunden, Kumpels und hot boyz geträumt. Ich habe anders geträumt. Da war ein brennendes Ziehen in mir, aber nicht nach Leben, sondern nur nach Träumen. Und nach Manipulation.&lt;br /&gt;
Ich war der Herr meiner Träume, ich war Entwickler meiner eigenen Handlungsstränge. Mein Drehbuch. Gottseidank war ich in meinen Träumen nie Ich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jetzt wieder in kontemplativen Träumen versinke, dann erträume ich eine Welt, die nicht mehr abstrakt ist. Dann träume ich von Mir selbst, mache aber den Fehler, wieder Handlungsstränge zu entwickeln, zu ERTRÄUMEN. Dann gebe ich mir eine imaginäre Ohrfeige und stehe von meinem Bett auf. Denn mein Leben und was noch kommen mag, was hätte kommen können, das steht mir zu erträumen nicht zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn mein Körper nach der Ohrfeige aber immer noch nicht aufstehen will, dann erträume ich mir lieber wieder mein eigenes, abstraktes Zeitalter. Das ist dann weniger erbärmlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
What&apos;s up with my heart when it skips a beat,&lt;br /&gt;
cant feel no pavement right under my feet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
up in my lonely room&lt;br /&gt;
when im dreaming of you&lt;br /&gt;
oh what can I do&lt;br /&gt;
I still need you but&lt;br /&gt;
I don&apos;t want you now&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
when I&apos;m down and my hands are tied&lt;br /&gt;
I can not reach a pen for me to draw the line&lt;br /&gt;
from this pain I just cant disguise&lt;br /&gt;
it&apos;s gonna hurt but I&apos;ll have to say goodbye&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
up in my lonely room&lt;br /&gt;
when im dreaming of you&lt;br /&gt;
oh what can i do&lt;br /&gt;
i still need you but&lt;br /&gt;
i dont want you now&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oh yeah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
up in my lonely room&lt;br /&gt;
when im dreaming of you&lt;br /&gt;
oh what can i do&lt;br /&gt;
i still need you but&lt;br /&gt;
i dont want you now&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-28T17:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5843481/">
    <title>Was ist Einsamkeit?</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5843481/</link>
    <description>Früher dachte ich, Einsamkeit sind die Wochentage. Denn am Wochenende weggehen kann Jeder, aber für Shoppen, Kaffeetrinken, Baden etc braucht man Freunde. Zum Weggehen Bekannte.&lt;br /&gt;
Dann dachte ich, Einsamkeit ist ein Abend am Wochenende, an dem man daheim ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein bisschen von allem.&lt;br /&gt;
Einsamkeit ist aber auch ein schweigendes Handy.&lt;br /&gt;
Oder ein Handy, auf dem die falschen Leute anrufen. Permanente Vibration schützt auch nicht vor Einsamkeit. Aber es heißt, dass man sozial gefragt ist.&lt;br /&gt;
Ein schweigendes Handy ist also Einsamkeit und Gleichgültigkeit vonseiten dem sozialen Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Handy schweigt. Mein soziales Umfeld ist mir gegenüber gleichgültig, aber ich bin es auch. Vorgestern habe ich nicht meine Handynummer weitergegeben. Und gestern habe ich mich über manche Gesichter nicht gefreut, auch wenn ich verpflichtet war, Hallo zu sagen.&lt;br /&gt;
Ab September werde ich ein misanthropischer Einzelgänger und ich lege jetzt den Grundstein.&lt;br /&gt;
Und bis dahin gewöhne ich mich an ein schweigendes Handy, aber auch an meine mir unerklärlichen Gleichgültigkeit und Unlust, daran etwas zu ändern.</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-25T12:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5830465/">
    <title>Schnee an der Autotür und eine fiktive zweite Decke im Auto</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5830465/</link>
    <description>Autofahren. Plötzlich verliert das Auto vor mir die Kontrolle und ich merke, wie auch meine Reifen den Halt verlieren: Ich drehe mich um die eigene Achse, zweimal, dreimal, ich schieße auf zwei Autos zu, die aufeinander gefahren sind.&lt;br /&gt;
Ich will mich abschnallen, weiß nicht mehr, wie man bremst, will die Autos nicht erwischen, erahne einen Abhang da, wo ich hinschieße. Will rausspringen. Kein Abhang, ich fahre weiter, weiter, finde die Bremse nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szenenwechsel. Ich bin ganz allein. Viele Leute um mich herum. Ich habe Angst vor der Weite und von den Personen, die immer wieder auftauchen. Ich trete um die Ecke, dort liegt ein Pärchen. Ich gehe weiter, will mich verstecken, um Gespräche zu belauschen, denn ich weiß nicht, wo ich bin und was ich dort mache. Was die anderen da machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Hand blutet, ich merke es nicht, greife immer nach ihr. Sie löst meinen Griff, ich greife wieder fester, sie löst meine Hand wieder. Dann sehe ich die Schnitte an den Fingern und das Blut und lasse ihre Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szenenwechsel. Eine Art Bahnsteig, vielleicht auch eine Promenade, viele Leute um mich herum. Finger tasten an mir, berühren und kneifen mein Gesicht. Bedanken sich. Ich drehe mich um, sehe sie nicht, dann sind sie wieder da. Tasten und kneifen. Ich renne, dann wache ich wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katze liegt wie tot neben mir auf dem Bett, ich stehe auf</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-18T12:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5824198/#5826062">
    <title>ich finde deine beschreibung r-echt aufmerksam ! &lt;br /&gt;
zu-viele menschen gehen...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5824198/#5826062</link>
    <description>ich finde deine beschreibung r-echt aufmerksam ! &lt;br /&gt;
zu-viele menschen gehen an solchen erkenntnissen vorbei und wundern sich &quot; später &quot; , was  &quot; schief &quot; gelaufen ist.&lt;br /&gt;
die große reise, die größte reise auf die ein mensch gehen kann,&lt;br /&gt;
ist die reise zu sich selbst...&lt;br /&gt;
lg.</description>
    <dc:creator>spiritchild</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 spiritchild</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-16T07:43:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5824198/">
    <title>Trägheit zieht ein</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5824198/</link>
    <description>Früher, da war alles besser. Da war ein Durst nach Leben, ein Durst nach Action und Spaß, ein Durst nach dem Extremen und dem Grenzwärtigen! Und was ich nie nie nie gedacht hätte, ist nun eingetreten: Übersättigung mit all dem.&lt;br /&gt;
Man konnte fast sagen, ich bin vernünftiger geworden. Oder von dem Extremen einfach nur gelangweilt. Was jetzt leider folgt, ist ein Rückzug in die  noch- heimatlichen vier Wände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist die Struktur, die der Schulalltag offeriert, durchbrochen und was bleibt ist das Nichtwissen. Was tun mit dem Zuviel an Zeit? Was tun mit der Muße, einfach mal NICHTS zu tun. Schulalltag bietet wohl meistens nur die Extreme: ein Zuviel auf der einen, en Zuwenig auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte mir gern ein bisschen von dem Zuviel Zeit letztes Jahr und das Jahr zuvor geschenkt. Ich hätte Tränen der Erleichterung geweint um die Zeit und die Muße. Da war der schulisch strukturierte Alltag, da waren Termine und Hobbys und Freizeitaktivitäten. Ganz früher auch nichts außer Schule. Dann kam das Zuwenig an Zeit, der Zwang aufzuhören, kein Mannschaftsmitglied mehr, keine Theaterproben. Dann wurde das Zuwenig immer mehr, bis mir selbst die Zeit gefehlt hat für profane Dinge wie Augenbrauenzupfen. Lebensqualität eben.&lt;br /&gt;
Dann ein subjektives Gefühl des Zuviel an Zeit: die Maßstäbe haben sich gewandelt. Das gefühlte Loch wird gestopft und gestopft. Und jetzt:&lt;br /&gt;
Ist subjektiver Überfluss an Zeit nicht mehr subjektiv. &lt;br /&gt;
Jetzt ist ein Loch, das ich aber weder als negativ, noch als positiv wahrnehme und das ich auch nicht stopfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen bin ich aufgestanden und hatte große, aber schwammige Pläne. Und jetzt höre ich die Regentropfen und habe plötzlich kein Bedürfnis außer Haus zu gehen. Und was ich nie nie nie gedacht hätte, ist nun eingetreten: die Erkenntnis erschreckt mich nicht, die Wände kommen nicht näher, wenn ich länger zwischen ihnen bin. Da ist kein Druck, ihnen zu entfliehen, noch nicht. Und vor allem nicht auf eigene Faust und bei Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, früher, da war alles besser. Da war ein Durst nach Leben, aber dieser Durst scheint zumindest hier im Umkreis von 40 Kilometern gestillt zu sein. Denn irgendwie war ich dort  überall schon, wo ich sein wollte und  ich habe dort schon alles gesehen, was ich sehen wollte  und alles gemacht, was ich machen wollte.&lt;br /&gt;
Ja, früher, da war nun mal alles besser. Da hätte ich dieses Argument belächelt und gesagt: Aber daheim, da hast du auch schon alles gesehen. Und man kann nie genug sehen, nie genug machen und nie genug erlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darum war früher auch früher</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-15T10:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5804316/">
    <title>Beim Drehen zerfließt die Zigarette in meinen Händen. Als ob die Gravitation spürbar...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5804316/</link>
    <description>Beim Drehen zerfließt die Zigarette in meinen Händen. Als ob die Gravitation spürbar daran zieht.&lt;br /&gt;
Ein kurzes Schweigen nach einer Frage wird zur EWIGKEIT aufgebauscht und nonverbal werden SO VIELE Worte gesagt&lt;br /&gt;
Schweigen nach meinem Redeanteil. Was?.&lt;br /&gt;
Dann eine frage von mir, genervte Antwort:&lt;br /&gt;
Die Sinne werden sensibilisiert.&lt;br /&gt;
Schweigen hat eine Bedeutung. Jede Intonation hat eine Bedeutung. &lt;br /&gt;
Zum Abschied die Hand geben. Er redet mit ihr. Keine Macht den Drogen, dabei führen die Augen ein Eigenleben und starren MICH an. &lt;br /&gt;
Die Sinne sensibilisiert ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Coole daran ist, dass man es nicht merkt.&lt;br /&gt;
Wie ein Mantra denke ich mir: Nur ich merke es, die anderen nicht. Nur ich, die anderen nicht. Meine Sinne sind sensibilisiert. Es ist alles wie immer, nur mein Blick ist offener.&lt;br /&gt;
Nicht ich verhalte mich anders. Auch die anderen verhalten sich nicht anders. Sie verhalten sich wie immer. Aber...O GOTT!!!</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-05T17:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5802496/">
    <title>Flaues Bauchgefühl..vlt auch etwas höher ...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5802496/</link>
    <description>Ich kann Leute dissen, kann Worte zu ihnen oder Worte über sie sagen und habe kein schlechtes Gewissen. Ich kann meinen Eltern meine vernichtende Kritik entgegenschmettern und habe kein schlechtes Gewissen. Ich kann einer Freundin beim Kotzen zwar die Haare halten, aber muss trotzdem lachen und habe kein schlechtes Gewissen.&lt;br /&gt;
Ich kann eine Freundschaft kündigen und habe kein schlechtes Gewissen.&lt;br /&gt;
Manchmal kann ich lügen und habe kein schlechtes Gewissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdempathie habe ich aber, wenn mein Bruder meinen Eltern pathetische Hasstiraden entgegenschmettern, die ich nicht mal bloggen würde. Dann habe ich ein schlechtes Gewissen, nur weil ich es mitgehört habe.&lt;br /&gt;
Oder wenn jemand zuschlägt, Kinder oder Tiere. Dann habe ich ein schlechtes Gewissen, nur weil ich es gesehen habe.&lt;br /&gt;
Dann würde ich mir gerne die Augen raus- und die Ohren abreißen und mein Herz hinterschmeißen. Denn irgendwo da sticht es und da soll wohl das Gewissen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso sticht es, bei einem falschen Wort, bei einer Situation, in der man sich eine Sekunde lang falsch verhalten hat. Dass ich meinen Vater mit dem gleichen verächtlichen, leicht gönnerhaften Blick angeguckt habe, wie man mich schon angeguckt hat. Dass ich bei meiner Mutter einmal zurückgeschlagen habe. Dass ich der alten Frau nicht die Tür aufgehalten habe, weil sie so langsam gelaufen ist. &lt;br /&gt;
Dicker, schmerzhafter Kloß im Hals und Schmerzen irgendwo da, und da soll wohl das Gewissen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethik ist teuer, aber Moral kriegt man geschenkt.&lt;br /&gt;
Heute morgen ist mein besoffener Bruder um halb 10 heimgekommen, fünf Stunden nach mir. Seine Schritte in seinem Zimmer habe ich gehört und im Halbschlaf habe ich mir das Bild von ihm und seiner Trunkenheit gemacht. Dann ist er kurz in mein Zimmer und ich habe ihn angebrüllt. Verschwinden soll er, raus, aber sofort. Egal, wie dicht du bist.&lt;br /&gt;
Dann Schweigen seinerseits. Dann Okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schläft er seinen Rausch aus, ich muss bald gehen und es sticht wieder da und diesmal würde ich mir gerne die Zunge rausschneiden und da, wo es sticht, will ich bitte gar nichts mehr haben.</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-04T12:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5772609/">
    <title>Böse Vorahnung..</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5772609/</link>
    <description>&quot;Mein ganzes Leben war ich einsam. Überall. In Kneipen, im Auto, auf der Straße, in Geschäften, überall. Es gibt kein Entrinnen vor der Einsamkeit. Ich bin Gottes einsamster Mann!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen sind prädestiniert. Ich frage mich, was sie falsch machen. Ich frage mich, was ich falsch mache.&lt;br /&gt;
Manche Menschen sind gesegnet: es beißt sich die Katze in den Schwanz  sie wollen nicht allein sein und sind es auch nie! Nennt man wohl Karma&lt;br /&gt;
Aber Karma ist tückischaus Furcht vor Einsamkeit beißt sich die Katze wieder in den Schwanzdann wird aus der Furcht bittere Realität.&lt;br /&gt;
Was machen die einen, was machen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall trägt man das Karma mit sich und um sich. In Kneipen, im Auto, auf der Straße, in Geschäften überall.&lt;br /&gt;
Und ein Entrinnen gibt es wirklich nicht</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-19T14:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5760366/">
    <title>Ich glaube, Metaller sind die allerliebsten Menschen der Welt. Aber vielleicht habe...</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5760366/</link>
    <description>Ich glaube, Metaller sind die allerliebsten Menschen der Welt. Aber vielleicht habe ich bisher immer nur Glück gehabt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
What I´ve felt&lt;br /&gt;
What I´ve known&lt;br /&gt;
Never shined through in what I´ve shown&lt;br /&gt;
Never be&lt;br /&gt;
Never see&lt;br /&gt;
Wont see what might have been&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
What I´ve felt&lt;br /&gt;
What I´ve known&lt;br /&gt;
Never shined through in what I´ve shown&lt;br /&gt;
Never free&lt;br /&gt;
Never me&lt;br /&gt;
So I dub the unforgiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
They dedicate their lives&lt;br /&gt;
To running all of his&lt;br /&gt;
He tries to please them all&lt;br /&gt;
This bitter man he is&lt;br /&gt;
Throughout his life the same&lt;br /&gt;
He´s battled constantly&lt;br /&gt;
This fight he cannot win&lt;br /&gt;
A tired man they see no longer cares&lt;br /&gt;
The old man then prepares&lt;br /&gt;
To die regretfully&lt;br /&gt;
That old man here is me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
What Ive felt&lt;br /&gt;
What Ive known&lt;br /&gt;
Never shined through in what Ive shown&lt;br /&gt;
Never be&lt;br /&gt;
Never see&lt;br /&gt;
Wont see what might have been&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
What Ive felt&lt;br /&gt;
What Ive known&lt;br /&gt;
Never shined through in what Ive shown&lt;br /&gt;
Never free&lt;br /&gt;
Never me&lt;br /&gt;
So I dub the unforgiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You labeled me&lt;br /&gt;
I´ll label you&lt;br /&gt;
So I dub the unforgiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein liebes Gesicht, und so liebe Augen! Und dann singen wir uns an, singen die Leute an, die an uns vorbeilaufen. Ausdruckstanz. What I´ve felt, what I´ve known never shined through in what I´ve shown. Dann davor Iron maiden. When I´m walking a dark road, I am a man who walks alone. Wie sinnig.&lt;br /&gt;
Nein, ich bin mir sicher: Metaller sind die liebsten Menschen. &lt;br /&gt;
Am Donnerstag waren sie wie Balsam für meine zerfurchte Seele.</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-13T16:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5760327/">
    <title>Ich- ein Wackelkandidat</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5760327/</link>
    <description>&lt;i&gt;Sehr geehrter Pater,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte mich hiermit einigermaßen persönlich für mein Fehlen bei dem Abschiedsgrillen entschuldigen.&lt;br /&gt;
Leider fühle ich mich in letzter Zeit in meiner Stufe nicht mehr sehr wohl. Und seit meinem Nasenbruch (falls sie davon etwas mitgekriegt haben sollten) kann ich mich auch nicht mehr ohne wirklich gute Freunde und ohne Angst und Paranoia unter größere Menschenmassen mischen.&lt;br /&gt;
Vor meinen Augen habe ich das Szenario gesehen, wie ich mit den Leuten, mit denen ich aus den Relikursen locker befreundet bin, rede und diese sich dann eben unter die Leute mischen. Ich hätte nicht mithalten können und am Ende wäre ich wohl allein irgendwo sitzen geblieben und wäre in meinen nächsten depressiven Anfall geschlittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für zwei Jahre als guter und kompetenter Lehrer und danke für den Aufwand, ein Abschiedsgrillen zu organisieren. Ich hätte ihren Aufwand gern mit meinem Kommen honoriert, aber sie sagten zu Beginn von 12.1., dass wir das Abitur nicht nur schulisch, sondern auch psychisch gut meistern sollen und als Wackelkandidat bei Letzterem muss ich zur Zeit primär an mein eigenes Seelenheil denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C.L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Carolyn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hab vielen Dank für Deine Mail!&lt;br /&gt;
In der Tat habe ich es sehr bedauert, dass Du am Montag nicht bei&lt;br /&gt;
unserem Treffen gewesen bist; natürlich kann ich Deine Gründe verstehen&lt;br /&gt;
und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schreibst, dass es für Dich ein Thema ist, das Abitur psychisch gut&lt;br /&gt;
zu meistern. Ich finde es gut, dass Du Dich darum kümmerst  ich halte&lt;br /&gt;
das auch für sehr wichtig. Wenn Du von einem depressiven Anfall&lt;br /&gt;
schreibst und diese Situation mit dem Nasenbeinbruch  von dem ich in&lt;br /&gt;
der Tat weiß  in Verbindung bringst (nur damit?), dann fände ich es&lt;br /&gt;
sehr gut, wenn Du über das Abitur hinaus etwas für Deine seelische&lt;br /&gt;
Gesundheit tust. Ob Du  über gute Freunde hinaus, die in einer solchen&lt;br /&gt;
Situation sehr hilfreich sind  wohl auch an professionelle Hilfe&lt;br /&gt;
denkst?  Ich fände das eine Überlegung wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Carolyn, ich möchte Dich natürlich nicht belehren oder&lt;br /&gt;
beseelsorgen  hört sich hoffentlich auch nicht so an -, doch sorgen&lt;br /&gt;
möchte ich mich schon. Falls Du von meiner Seite aus Unterstützung&lt;br /&gt;
brauchst, und sei es auch nur ein Gespräch oder so, dann lass mich das&lt;br /&gt;
doch wissen.  Wir dürfen ja sogar in der Zeit bis zum mündlichen Abitur&lt;br /&gt;
miteinander sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir einen guten Abend und alles Gute. Nochmals vielen Dank für Deine&lt;br /&gt;
Mail&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
P.F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hups, da sind mir doch glatt ein paar pathetische Tränen aus den Augen gekullert.&lt;br /&gt;
Meine Offenheit sollte mir peinlich sein, aber. Egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnerstag dachte ich, ich bin von meiner Sozialphobie geheilt. Ich hab es geschafft, allein an den Menschen vorbeizulaufen, ich habe es geschafft, meine Runden zu drehen. Des Weiteren habe ich endlich mal wieder neue Leute kennen gelernt. Ich dachte, es geht wieder. Ich dachte, alles wird jetzt wieder gut, oder zumindest besser, so wie früher.&lt;br /&gt;
Dann war es am Freitag auch wieder gut, trotz Beerdigung am Vormittag. Dann war ein Rausch, dann war Musik. Dann war da ich, die in die Garderobe voller Bauern gerauscht ist. Dann waren gehässige Bemerkungen, deren Worte von meinem Gehirn gnädigerweise nicht verarbeitet wurden, aber der Ton macht die Musik. Dann Leute suchen, Freunde suchen, Freunde klammern. Dann trotzdem allein, aber gnädiges Alleinsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Überweisung in die Neurologie im Leutkircher Krankenhaus, aber die ist fast ein Jahr alt. Und außerdem glaube ich, dass ich es vielleicht doch noch schaffen werde.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-13T15:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5753581/">
    <title>Scheiß auf Abi aber wirklich!</title>
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    <description>Wahrscheinlich isst du jetzt nichts. Wahrscheinlich hockst du dich an den gedeckten Tisch und spielst die Appetitlose. Die Todesanzeige liegt auf dem Tisch, ebenso ein Mahnmal wie dein leerer Teller.&lt;br /&gt;
Uns allen Vorwürfe machen willst du uns damit, genauso wie du zu mir gesagt hast: Du hast dich ja auch nicht gerührt.&lt;br /&gt;
Ja, ich habe nichts gemacht.&lt;br /&gt;
Nein, ich war nicht da. Nein, ich habe mich nicht gemeldet, nicht erkundigt.&lt;br /&gt;
Aber ich weiß, wie scheiße ich bin, ich weiß, dass mir keine Beileidsbekundung am Grab zusteht. Ja, ich könnte weinen, denn er war erst 19, ja, ich könnte weinen, denn ich habe nichts mitgekriegt. &lt;strike&gt;Und wenn ich auf der beerdigung weinen würde, so wie ich es immer tue, dann wären meine Tränen eine Beleidigung für die Mutter, denn ich habe nichts gemacht.&lt;/strike&gt;Vorwürfe mache ich den anderen keine, ich muss mich selbst dafür verantworten und wenn ich jetzt weine, dann würde ich deine tröstende Hand wegschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was schreibst du auf die Herzliches Beileid-Karte? Die anderen haben auch nichts gemacht? Entschuldigung. Aber. Ich hatte meine eigenen Probleme?&lt;br /&gt;
Wenn ich mit 13,14,15,16 tatsächlich gestorben wäre, was hättest du gesagt? Entschuldigung. Aber. Ich hatte meine eigenen Probleme? Aber. Wie sollte ich davon etwas mitbekommen?&lt;br /&gt;
Wo hättest du meine Todesanzeige platziert? Wo deinen leeren Teller?&lt;br /&gt;
Und vor allem: wem hättest du Vorwürfe gemacht?</description>
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    <dc:date>2009-06-10T12:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5743649/#5746672">
    <title>vor was?</title>
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    <description>vor was?</description>
    <dc:creator>GrandMaster-D</dc:creator>
    
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    <dc:date>2009-06-07T10:41:51Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5743649/">
    <title>&lt;i&gt;Hast du Angst?- Ja.&lt;/i&gt;</title>
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    <description>&lt;i&gt;Hast du Angst?- Ja.&lt;/i&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5741433/">
    <title>Is that a fact, Delilah?</title>
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    <description>Du musst nicht sterben um uns weh zu tun. Um uns sterben zu lassen.&lt;br /&gt;
Denn wenn du stirbst, dann sterben wir auch.&lt;br /&gt;
Wenn du weinst, dann müssen unsere Augen keine Tränen vergießen, denn wenn du weinst, dann weinen unsere Herzen.&lt;br /&gt;
Wenn du dich verletzt, dann müssen wir uns nicht auch schneiden, denn wenn du dich verletzt, dann bluten unsere Herzen.&lt;br /&gt;
Wenn du vor den Zug springst, dann müssen wir nicht hinterher springen, denn wenn du springst, dann sind wir schon längst tot.&lt;br /&gt;
Und wenn du von Selbstmord sprichst, dann haben wir diesen schon selbst längst begangen.&lt;br /&gt;
Denn wenn du stirbst, dann stirbt alles um dich herum.&lt;br /&gt;
Denn was dich betrifft, das betrifft alles um dich herum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du verletzt dich, du verletzt uns. Und wenn du blutest, dann weinen wir. &lt;br /&gt;
Und sie weinen sehen tut so verdammt weh und dich lächelnd bluten zu sehen tut so verdammt weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und plötzlich wachsen der Welt Augen. Böse Augen. Und plötzlich wachsen der Welt Zähne. Scharfe Zähne. Und der Welt wachsen Klauen. Und plötzlich ergreift uns die Welt, betrifft uns. Und die Umklammerung ist keine gute, sie tut weh. Und nicht einmal Anonymität kann helfen...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es dir wie mir? Nur schlimmer? Und dein Lächeln tut so weh...</description>
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    <dc:date>2009-06-05T15:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5732329/">
    <title>Elegie- bitte hasst mich nicht</title>
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    <description>Geträumt habe ich. Perverserweise von Geldscheinen und Kleingeld. Dann versteckt noch mehr Kleingeld. Der Traum war nüchtern und doch- ein Alptraum.&lt;br /&gt;
Entweder ich träume von Zeit oder von Geld.&lt;br /&gt;
Nicht, weil ich danach strebe, oder weil ich mich danach verzehre. Das Geld.&lt;br /&gt;
Magenschmerzen, wenn ich es nicht habe. Magenschmerzen, wen beim alten Job die Stunden gefehlt haben, wegen Klassenfahrten, Klausuren, Krankheit. Magenschmerzen, wenn der Tabak so lange reichen muss. Wenn man den Kaffeeautomaten in der Schule mit 1 Cent und 2 Cent- Stücken füttert.&lt;br /&gt;
Dann jetzt immer der Hintergedanke: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Damit die Wohnung und der Lebensunterhalt ab September ein kleines Schutzpolster hat. Deshalb vielleicht der Alptraum. Immer die Zukunft vor Augen. Unwillkürlich. Willkürlich handle ich dagegen, trinke teuren Schnaps an der Bar, leiste mir ab und zu Filterzigaretten. Lasse mich piercen. Denn für eine ungewisse Zukunft arbeiten, für das danach arbeiten, ohne zu wissen, ob es mit oder ohne Polster klappt, das geht an die Substanz...</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-31T18:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cleeo.twoday.net/stories/5724482/">
    <title>Suche Konsens und ein bisschen Frieden</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5724482/</link>
    <description>Im Blog herrscht gähnende Leere. Nicht aber in meinem Kopf. Es gäbe viel zu sagen, manchmal, viel zu schreiben. Es gibt lustige Situationen, lustige Begegnungen, Ereignisse.&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass nichts in meinem Leben geschieht, es sind an sich auch nicht triviale Ereignisse. Und dennoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht einen Text trivial? Was macht eine Situation zu trivial, um sie minimal öffentlich zu machen?&lt;br /&gt;
Ich könnte mal wieder Zwischenmenschliches offen legen. Mich betreffend oder auch nicht. Wie sich Menschen verändern, wie sie sich plötzlich offenbaren. Wie ich die Menschen manchmal sehe, und wie oft leichte Antipathie einer her geht, wenn man plötzlich wenig Kontakt mit jemanden hat. Wie Absenz dazu führt, jeden nicht vorhandenen Konsens in einer Freundschaft überzubewerten. &lt;br /&gt;
Gleichzeitig schafft aber oberflächliche Präsenz, und viel Miteinander den Eindruck einer Freundschaft. Natürlich muss man Freundschaften erhalten, aber der Zwang dazu verwirrt michvor allem, da es mir nicht wirklich leicht fällt, mich einmal selbst zu melden und den Erhalt zu sichern&lt;br /&gt;
Es gäbe viel zu erzählen. Aber ich will nicht Taten und Aktionen auflisten. Ich will keine Probleme auflisten. Will mich aus der Egozentrik herauswinden.&lt;br /&gt;
Und manches kann ich auch einfach nicht aussprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Behindertet hat Feierabend und am nächsten Tag, Vatertag, frei. Der Rest von uns musste arbeiten. Was hatten wir für Angst! Gastronomen und Feiertag? Autsch. Und er verabschiedet sich und kennt den Konsens und kennt die üblichen Phrasen und Floskeln und wünscht uns n scheener Feiertag. &lt;br /&gt;
Ich kann meine Ironie nicht zurückhalten und lache und sage: Ja klaaar.&lt;br /&gt;
Er ist eine Sekunde lang verwirrt und wiederholt dann: Naja, trotzdem. N Scheener Feiertag. Vielleicht versteht er keine Ironie. Zurückweisung sowieso nicht. Ignoranz, ja.&lt;br /&gt;
Er kennt die Phrasen seiner Umwelt, er kennt den, Achtung: KONSENS. Und passt sich an. Wird glücklich damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche ihn auch, ich finde ihn nicht. Ich finde die Mitte. Ich bin oft Vermittler und manchmal kann ich nicht anders und will auch nicht anders und dann will ich einfach gar nichts, GAR nichts mehr von irgendwas hören. Ich will nicht zwischen Personen stehen, die ich mag und die sich hassen ich will neutral sein, ich will nicht von allen geliebt werden, aber ich will auch nicht gehasst werden.&lt;br /&gt;
Ich dachte, das wäre mein Ding: von den einen geliebt, aber dafür richtig, und von den anderen gehasst, und dafür auch richtigich dachte, ich will das Extrem, ich will nicht neutral seindachte ich immer.&lt;br /&gt;
Früher wollte ich das auch. Unscheinbarkeit? Nein, danke. Aber mittlerweile hab ich Angst vor der Welt da draußen, ich habe Angst, mich allein dummen Kommentaren stellen zu müssen. Früher hab ich die schockierten Blicke von überallher geliebt. Mittlerweile habe ich meinen Tunnelblick, weil ich trotz allem nicht mehr unscheinbar sein kann. Blicke treffen mich nicht, aber Worte leider schon. Und je größer die Angst, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf Worte, die dann auch immer gezielt treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich habe Angst. Nicht immer. Ich habe mehr Angst als früher. Ich habe Angst vor gesichtslosen Worten. Ich habe auch Angst vor weiteren Schlägen. Ich habe Angst vor meiner großen Klappe und ich habe Angst vor meinem Auftreten, mein Ego, das jemanden schneller zuschlagen lässt, als bei einer anderen. Ich habe Angst und für diese Angst hasse ich ihn und dieser Hass ist so widerlich, weil ich ihn nicht wirklich auf den Täter projiziere sondern auf mich, auf mein Aussehen, meinen Charakter und meine große Klappe. Und dieser Hass und diese tat, die haben mich so klein gemacht und mein Verstand sagt, ich soll dich hassen und eigentlich will ich dich auch bluten sehen, so wie ich geblutet habe und ich will dich weinen sehen und will dich kriechen sehen und ich will, dass du die selbe Angst hast wie ich sie habe und ich will dass du so schwer daran trägt wie ich, und ich will, dass keine Schmerzensgeldforderung der Welt und keine Anzeige dir je helfen werden und ich will dass du das alles in dein Herz einschließt und ich will dass du die Tränen zurückhalten musst, wenn du es wiederkäuen musst, immer wieder immer wieder und ich wünsche dir den gleichen Verschluss vor dem Mund, der mich hindert das alles auszusprechen und ich wünsche dir so sehr die zwei Tage im Krankhaus mit fetter Sonnebrille und die Einsamkeit, die du mir geschaffen hast, ich wünsche dir meinen hysterischen Anfall von dem Abend, ich wünsche dir die Blicke auf dein geschwollenes, entstelltes Gesicht, ich wünsche dir die tausend Versionen, von der nur die eine stimmt, aber ich wünsche sie dir, die Versionen, die sagen: es war keine Absicht und die sagen: Selber schuld und ich wünsche dir die Flashbacks wenn du die Augen schließt und die Faust immer wieder immer wieder immer wieder auf dich zukommen sieht und ich wünsche dir, dass du einmal so weinst, wie ich geweint habe und wie ich gerade jetzt weine..</description>
    <dc:creator>cleeo</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cleeo</dc:rights>
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    <title>Letzte Instanz schuelervz?</title>
    <link>http://cleeo.twoday.net/stories/5717610/</link>
    <description>hast du so versucht, wieder den Kontakt zu mir herzustellen? So schleichend? Weil du sonst alles von mir gelöscht hast? haha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
müdemüdemüde</description>
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